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NEWS

Die News listen die aktuellen Ereignisse als Kurznachrichten chronologisch auf.

Mit einer ganzheitlichen Optimierung ist es in der Kläranlage Aachen-Soers gelungen, den enormen Energiebedarf der Belebung um rund 55 Prozent zu senken. Zusammen mit DAHLEM plante der Wasserverband Eifel Rur die Modernisierung der Sauerstoffversorgung der Belebungsbecken. Anfang des Jahres erfolgte die Umsetzung der Planung und Mitte des Jahres die Inbetriebnahme der Gebläsestation. Die RWTH Aachen begleitet das Projekt wissenschaftlich. DAHLEM unterstützte die verfahrenstechnische Auslegung, die in einer 3D-Planung modelliert wurde und begleitete das Vergabeverfahren. Der beiliegenden Artikel zum Projekt informiert ausführlich über die Modernisierung der Anlage. Die Kläranlage wird auch als bundesweiter Vorzeigebetrieb bezeichnet.
Artikel, Zeitschrift „Wasser & Abwasser Technik“, Juli 2019 

Viel Begeisterung gab es bei einer ungewöhnlichen Planungsbesprechung zur Erweiterung der Kläranlage Kleve-Salmorth, die als Thermokompaktanlage demnächst an den Start gehen soll: Betriebsleiter Michael Offenberg und sein Team von den Umweltbetrieben der Stadt Kleve konnten schon vor Baubeginn erleben, wie sich der Aufenthalt in den neuen Gebäuden der Kläranlage anfühlte. Ist genug Abstand zwischen den Anlagenteilen? Kann man sich gut dazwischen bewegen? Fehlen noch irgendwelche Komponenten? u.s.w. Torsten Wach, verantwortlich für die Projektkoordination, führte mit einer VR-Brille durch das Gebäudemodell, das direkt auf eine Leinwand projeziert wurde. Es ermöglichte allen Beteiligten noch vor Baubeginn, Fehler oder Veränderungen aufzuzeigen und diese zu beheben. Die Kläranlage Kleve-Salmorth gilt als Leuchtturmprojekt innovativer Klärschlammbehandlung und kommt der neuen Klärschlammverordnung von Kläranlagen nach, in Zukunft Phosphor aus kommunalen Klärschlämmen zurückzugewinnen. Damit soll langfristig die Versorgung mit diesem für alle Organismen zentralen Nährstoff gesichert werden. DAHLEM erbringt die Planung von der Grundlagenermittlung bis zur Vergabe einschließlich der Bauüberwachung.

Eine zukunftsgerechte Überflutungsvorsorge ist weltweit ein großes Thema. Wie das geht, davon wollten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chinesisch-Deutschen Wasser Netzwerks SIGN aktuell vor Ort in Deutschland überzeugen. Dipl.-Ing Holger Ackermann, Mitarbeiter bei DAHLEM in Essen und Mitglied des Forschungsvorhabens führte die chinesische Delegation an verschiedene Standorte wie z. B. das ThyssenKrupp-Gelände, das Pumpwerk Oberhausen und das Holtener Feld, die von DAHLEM in erster Linie unter regenwasserwirtschaftlichen Aspekten geplant und baulich begleitet wurden. Im Rahmen eines Teilprojektes zur Handlungsempfehlung „Urban Water Management for Future Cities“ entwickelte DAHLEM gemeinsam mit dem Chinesisch-Deutschen Wasser Netzwerk SIGN ein lokal anwendbares Handlungsschema für eine zukunftsgerechte Überflutungsvorsorge in China.

Sie ist national und international fest installiert: Die ESSENER TAGUNG, die vom 20.-22. März 2019 unter dem Motto "Wasser und Gesundheit" turnusgemäß im Eurogress Aachen stattfindet. Die ESSENER TAGUNG gehört seit vielen Jahren zu den wichtigsten Veranstaltungen im Bereich der Wasserwirtschaft in Deutschland. Der 21. März ist "Karrieretag" für Hochschulabsolventen/innen, die kurz davor sind, ihr Studium zu beenden. DAHLEM Mitarbeiter Michael Theuring referiert auf dem Vortragsforum mit dem Thema "Berufswege im Ingenieurbüro". Begleitend zur Fachtagung sind wir mit einem Infostand vertreten. Hier können sich Hochschulabsolventinnen und -absolventen und Besucher der Tagung gern über unser Engineering informieren.   

Seit dem Start des Frauenförderprogramms ChanceMint.NRW der Universität Duisburg-Essen besuchen Studentinnen das Ingenieurbüro DAHLEM. Die Studentinnen im Fachbereich Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Energiesysteme bereiten sich auf einen Berufsweg vor, der stark männlich geprägt ist. In diesem Jahr verschafften sich sieben Studentinnen zusammen mit zwei Projektkoordinatorinnen ein Bild vom praktischen täglichen Arbeitsprozess bei uns. Jana Sommer, die als Ingenieurin bei DAHLEM Anlagen der Abwassertechnik plant, betreute die Gruppe und erzählte aus ihrem beruflichen Arbeitsalltag. „Die Studentinnen für den vielseitigen und interessanten Beruf als Ingenieurin in einem Ingenieurbüro zu begeistern, bereitet mir große Freude.“ Im Oktober 2013 startete die Universität Duisburg-Essen das Programm ChanceMint.NRW für Studentinnen natur- und ingenieurwissenschaftlicher Fachrichtungen. Das Programm bietet ihnen in zahlreichen Workshops die Möglichkeit zur Vernetzung und zukunftsweisende Praxiserfahrung zu sammeln. Unternehmenspaten ermöglichen den Studentinnen in den ersten drei Semestern, sich auf ihren beruflichen Einstieg und ihre weitere berufliche Karriere vorzubereiten. Gregor Dahlem ist als Unternehmenspate am Programm beteiligt: „Unsere Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital. Um den Ingenieurnachwuchs frühzeitig zu fördern, engagieren wir uns gern bei ChanceMINT.NRW.“

Gemeinsam eine Blumenwiese schaffen: Unter fachkundiger Anleitung eines Landschaftsgärtners bereiteten Jung und Alt die Fläche für die neue Blumenwiese auf dem Gartengrundstück von DAHLEM vor. Eingeladen waren auch die Familien der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Besonderen Spaß hatten die Kinder, die hier tatkräftig die Grassoden abtrugen, harkten und die Einsaat auf die Fläche verstreuten. Schmunzelnd erzählt Jan-Gregor Dahlem, dass dieses Erlebnis seinem fünfjährigen Sohn in so guter Erinnerung geblieben ist und er bis heute von der Blumenwiese im Kindergarten spricht. Mit einer deftigen Jause wurde der intensive Einsatz für die Natur anschließend belohnt.

Es ist mittlerweile der 9. Essener Firmenlauf, den die DAHLEM-Laufgemeinde verzeichnen kann. Und wieder hieß es: Miteinander – Füreinander. Ein hochmotiviertes Dahlem-Team, das sich mittlerweile auch aus den Kindern unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammensetzt, ging wieder an den Start. "Dabei sein und Ankommen ist unsere Devise". Ab 19:00 Uhr füllte sich die Startlinie mit den Laufbegeisterten an der Huyssenallee. Die Strecke konnte laufend oder walkend zurückgelegt werden. Es war nicht die Konkurrenz zwischen den Firmen, die dort ausgetragen wurde, hier kamen alle zusammen, um dem sportlichen Ereignis mit viel Spaß und höchstem Einsatz Rechnung zu tragen. Die Beliebtheit des Firmenlaufs ist ungebrochen – von Jahr zu Jahr starten mehr Teilnehmer. 2019 liefen rund 11.000 Sportlerinnen und Sportler ins Ziel.