Aktuelles  >  News

NEWS

Die News listen die aktuellen Ereignisse als Kurznachrichten chronologisch auf.

Auch wenn auf der Baustelle des Pumpwerks Oberhausen noch keine sichtbaren Montagearbeiten der Elektrotechnik stattfinden, so geht es jedoch bei der elektrotechnischen Ausrüstung mit großen Schritten voran. Bei der Werksprüfung in Finnland wurden als erste Komponenten der leistungsstarken Antriebsstränge zwei der insgesamt 10 Frequenzumrichter der „kleinen“ und „großen“ Abwasserpumpen erfolgreich beim Hersteller geprüft und abgenommen. Dabei handelt es sich um Frequenzumrichter mit einer Nennspannung von 690 V und einem Nennstrom von 1.180 A bzw. 1.700 A, das einer Nennleistung von 900 bzw. 1.250 kW entspricht. Der hohe Anspruch an die Netzrückwirkungen mit Grenzwertvorgaben an die harmonischen, zwischenharmonischen und erstmalig auch an die supraharmonischen Ströme, erforderte bei den Frequenzumrichtern aktive Netzfilter und entsprechend groß dimensionierte Netz-drosseln einzubauen. Diese werden, wie auch die eigentliche Leistungselektronik der Frequenzumrichter, mittels Wasser gekühlt. Die Frequenzumrichter bestehen aus jeweils 5 Schaltschränken, wobei jeder Frequenzumrichter rd. 3 m breit ist. Helmut Mangelmann leitet die Abteilung Elektrotechnik bei DAHLEM und arbeitet im Team der Planungs-ARGE des Pumpwerks Oberhausen: „Wir haben ja schon einiges in der E-Technik geplant und gebaut, aber diese Dimensionen sprengen die bisherigen Leistungsgrößen um ein Vielfaches. Liegen sie in der Niederspannung in Bezug auf die Schaltungs- und Übertragungstechnik doch an den Grenzen des technisch Möglichen.“

Der Fördermittelbescheid, den Umweltminister Franz Untersteller (l.) am 03.09. vor Ort an Oberbürgermeister Fritz Kuhn (m.) und an Stadtdirektor Wolfgang Schanz (r.), Leiter des Tiefbauamtes, übergab, war der Startschuss zur Erweiterung des Hauptklärwerks Stuttgart-Mühlhausen um eine vierte Reinigungsstufe. Das Hauptklärwerk Stuttgart-Mühlhausen, 1916 als eine der ersten Kläranlagen in Deutschland errichtet, wird von der Stadtentwässerung Stuttgart (SES) betrieben und soll bis 2028 zu den modernsten in der Bundesrepublik zählen. Aufgrund der Komplexität und den erheblichen Investitionen erfolgt die Erweiterung in drei Bauphasen: In der ersten werden Pulveraktivkohle-Silos und Dosierstationen an der Biologie Nord und Süd sowie eine Energiezentrale errichtet. Das Land Baden-Württemberg unterstützt dieses Vorhaben mit knapp drei Millionen Euro. Mit der Errichtung der Reinigungsstufe zur Spurenstoffelimination leistet die Stadt Stuttgart einen erheblichen Beitrag für den Gewässerschutz im Land. Dipl.-Ing. Mathias Kleffmann, Verfahrensspezialist bei DAHLEM und Projektleiter der Planungs-ARGE freut sich. „Es ist schön, dass wir jetzt mit der Direktdosierung in großen Schritten starten und großtechnisch die neue Verfahrenstechnik umsetzen können."

 

 

 

Mit einer ganzheitlichen Optimierung ist es in der Kläranlage Aachen-Soers gelungen, den enormen Energiebedarf der Belebung um rund 55 Prozent zu senken. Zusammen mit DAHLEM plante der Wasserverband Eifel Rur die Modernisierung der Sauerstoffversorgung der Belebungsbecken. Anfang des Jahres erfolgte die Umsetzung der Planung und Mitte des Jahres die Inbetriebnahme der Gebläsestation. Die RWTH Aachen begleitet das Projekt wissenschaftlich. DAHLEM unterstützte die verfahrenstechnische Auslegung, die in einer 3D-Planung modelliert wurde und begleitete das Vergabeverfahren. Der beiliegenden Artikel zum Projekt informiert ausführlich über die Modernisierung der Anlage. Die Kläranlage wird auch als bundesweiter Vorzeigebetrieb bezeichnet.
Artikel, Zeitschrift „Wasser & Abwasser Technik“, Juli 2019 

Seit dem Start des Frauenförderprogramms ChanceMint.NRW der Universität Duisburg-Essen besuchen Studentinnen das Ingenieurbüro DAHLEM. Die Studentinnen im Fachbereich Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Energiesysteme bereiten sich auf einen Berufsweg vor, der stark männlich geprägt ist. In diesem Jahr verschafften sich sieben Studentinnen zusammen mit zwei Projektkoordinatorinnen ein Bild vom praktischen täglichen Arbeitsprozess bei uns. Jana Sommer, die als Ingenieurin bei DAHLEM Anlagen der Abwassertechnik plant, betreute die Gruppe und erzählte aus ihrem beruflichen Arbeitsalltag. „Die Studentinnen für den vielseitigen und interessanten Beruf als Ingenieurin in einem Ingenieurbüro zu begeistern, bereitet mir große Freude.“ Im Oktober 2013 startete die Universität Duisburg-Essen das Programm ChanceMint.NRW für Studentinnen natur- und ingenieurwissenschaftlicher Fachrichtungen. Das Programm bietet ihnen in zahlreichen Workshops die Möglichkeit zur Vernetzung und zukunftsweisende Praxiserfahrung zu sammeln. Unternehmenspaten ermöglichen den Studentinnen in den ersten drei Semestern, sich auf ihren beruflichen Einstieg und ihre weitere berufliche Karriere vorzubereiten. Gregor Dahlem ist als Unternehmenspate am Programm beteiligt: „Unsere Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital. Um den Ingenieurnachwuchs frühzeitig zu fördern, engagieren wir uns gern bei ChanceMINT.NRW.“

Gemeinsam eine Blumenwiese schaffen: Unter fachkundiger Anleitung eines Landschaftsgärtners bereiteten Jung und Alt die Fläche für die neue Blumenwiese auf dem Gartengrundstück von DAHLEM vor. Eingeladen waren auch die Familien der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Besonderen Spaß hatten die Kinder, die hier tatkräftig die Grassoden abtrugen, harkten und die Einsaat auf die Fläche verstreuten. Schmunzelnd erzählt Jan-Gregor Dahlem, dass dieses Erlebnis seinem fünfjährigen Sohn in so guter Erinnerung geblieben ist und er bis heute von der Blumenwiese im Kindergarten spricht. Mit einer deftigen Jause wurde der intensive Einsatz für die Natur anschließend belohnt.

Es ist mittlerweile der 9. Essener Firmenlauf, den die DAHLEM-Laufgemeinde verzeichnen kann. Und wieder hieß es: Miteinander – Füreinander. Ein hochmotiviertes Dahlem-Team, das sich mittlerweile auch aus den Kindern unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammensetzt, ging wieder an den Start. "Dabei sein und Ankommen ist unsere Devise". Ab 19:00 Uhr füllte sich die Startlinie mit den Laufbegeisterten an der Huyssenallee. Die Strecke konnte laufend oder walkend zurückgelegt werden. Es war nicht die Konkurrenz zwischen den Firmen, die dort ausgetragen wurde, hier kamen alle zusammen, um dem sportlichen Ereignis mit viel Spaß und höchstem Einsatz Rechnung zu tragen. Die Beliebtheit des Firmenlaufs ist ungebrochen – von Jahr zu Jahr starten mehr Teilnehmer. 2019 liefen rund 11.000 Sportlerinnen und Sportler ins Ziel.