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NEWS

Die News listen die aktuellen Ereignisse als Kurznachrichten chronologisch auf.

Nach 26 Jahren Betriebszeit wurde auf dem Klärwerk Düsseldorf-Süd einer der zwei parallel beschickten Scheibentrockner der Schlammtrocknungsanlage gegen eine neuen ausgetauscht. Um die Anlagen konstant verfügbar zu halten, erfolgte bereits 2005 der Austausch des anderen Rotors. Vor dem Austausch des zweiten Rotors zeigte eine Studie, dass die Volltrocknung der Schlämme mittels neuen Scheibentrockners die günstigsten Betriebskosten darstellte. Mit einer Rohrlänge von 8,6 Metern und einer Heizfläche von 400 m² erbringt der neue Scheibentrockner 2, teilweise aus Edelstahl, eine Durchsatzleistung von 5,2 Tonnen pro Stunde. Da das bisherige Anlagenteil nicht mehr wirtschaftlich zu überholen war, erfolgte im März 2019 der Rotoraustausch. Für den Austausch des Scheibentrockners erbringt DAHLEM die Planung der technischen Ausrüstung von der Grundlagenermittlung bis zur Vergabe einschließlich der Bauüberwachung.

Wie massiv die Schäden durch Starkregen sein können, haben viel Kommunen in den vergangen Jahren erfahren müssen. Die zielgerichtete Überflutungsvorsorge gegenüber seltenen Starkregen und Sturzfluten rückt vor diesem Hintergrund immer stärker in den Fokus. Sie stellt eine große Herausforderung für die Kommunen dar und ist eng verknüpft mit der kommunalen Anpassung an den Klimwandel. Die Etablierung und Umsetzung eines koordinierten Starkregenrisikomanegements ist zum einen eine neue Aufgabe. Zum anderen erhöht eine über die verschiedenen Fachressorts koordinierte Überflutungsvorsorge die Komplexität von Planungs- und Verwaltungsvorgängen und wirft bislang ungeklärte Fragen auf. Wie die Überflutungsvorsorge im Ressortverbund innerhalb einer Kommune gelingen kann, wurde im Rahmen des Projektes „Kommunale Überflutungsvorsorge – Planer im Dialog“ des Deutschen Instituts für Urbanistik (DIfU) in Zusammenarbeit mit DAHLEM und zahlreichen Fachleuten aus den verschiedenen Verwaltungsressorts von 15 deutschen Städten beleuchtet. Das Projekt wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) über zwei Jahren gefördert. Die Besonderheit des Projektes liegt darin, dass die Kommunen jeweils mit den betroffenenen Ressort vertreten waren (Stadtplanung, Umwelt, Grünflächen, Straßen, Stadtentwässerung, Katastrophenschutz). In acht Tageswerkstätten wurde an Fallbeispielen erarbeitet, wo typische Hemmnisse und Probleme, aber auch Lösungsmöglichkeiten und Erfolgsfaktoren liegen. Aus den praktischen Erfahrungen der Kommunen wurden Empfehlungen und Lösungsansätze zur Verwaltungsarbeit innerhalb einer Kommune in einer Broschüre zusammengefasst. Sie dient als Hilfestellung für Kommunen, die stärker in die Starkregenvorsorge einsteigen wollen und beantwortet Fragen (FAQ) zu den Themenfeldern Organisation, Recht, Finanzierung, Planung/Umsetzung sowie Betrieb/Unterhaltung.

Broschüre als Download:
Kommunale Überflutungsvorsorge - Planer im Dialog (4,5 MB)

Das Video der Emschergenossenschaft zeigt den Baufortschritt des Kanals

Er ist fast fertiggestellt: Der 51 Kilometer lange und gigantische Abwasserkanal Emscher des neuen Entwässerungssystems der Emschergenossenschaft zwischen der Kläranlage Dortmund-Deusen und dem Klärwerk Emschermündung im Städtedreieck Dinslaken-Oberhausen-Duisburg. Das letzte Teilstück des Kanals liegt neben dem Landschaftsbauwerk des neuen Emscherdeiches im Holtener Bruch in Oberhausen. Nach fast neun Jahren ist der Abwasserkanal damit fast fertig gebaut. Es fehlen nur noch die letzten drei Kilometer vom Abwasserkanal bis zur letzten Kläranlage vor dem Rhein. Der Kanal wird als Doppelrahmprofil in offener Bauweise und z.T. im Bogen verlegt. Der Bau des Abwasserkanals Emscher ist von Dortmund bis Oberhausen-Biefang bereits abgeschlossen. Im September 2018 wurde er bis Bottrop Stück für Stück geflutet. Eine vollständige Inbetriebnahme ist für 2020 vorgesehen. Für das Projekt werden alle Leistungen der Objekt- und Fachplanungen erbracht.

Sie ist national und international fest installiert: Die ESSENER TAGUNG, die vom 20.-22. März 2019 unter dem Motto "Wasser und Gesundheit" turnusgemäß im Eurogress Aachen stattfindet. Die ESSENER TAGUNG gehört seit vielen Jahren zu den wichtigsten Veranstaltungen im Bereich der Wasserwirtschaft in Deutschland. Der 21. März ist "Karrieretag" für Hochschulabsolventen/innen, die kurz davor sind, ihr Studium zu beenden. DAHLEM Mitarbeiter Michael Theuring referiert auf dem Vortragsforum mit dem Thema "Berufswege im Ingenieurbüro". Begleitend zur Fachtagung sind wir mit einem Infostand vertreten. Hier können sich Hochschulabsolventinnen und -absolventen und Besucher der Tagung gern über unser Engineering informieren.   

„Wir haben schon ähnliche Projekte gezeichnet, es war gut, diese mal in echt zu sehen. Die Dimensionen sind doch ganz anders", meinte Tatyana Ozeran, Auszubildende zur Bauzeichnerin im zweiten Ausbildungsjahr. Baustellenbesichtigungen gehören mit zum Ausbildungsprogramm. Bauleiter Hassan Cakmak und Marc Weber, Planer und Bauleiter bei DAHLEM, begleiteten die drei Auszubildenden auf verschiedenen Baustellen. DAHLEM ist ein von der Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim und Oberhausen zugelassener Ausbildungsbetrieb und bildet seit über 50 Jahren regelmäßig junge Menschen im Berufsfeld des Bauzeichners aus. Unsere Auszubildenden werden von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begleitet, die auf langjährige Ausbildungserfahrung zurückgreifen können und alle Voraussetzungen für die Ausbildung erfüllen. Informieren Sie sich auf unserer Karriereseite über Ausbildungsmöglichkeiten.

Bauassessor Dr.-Ing. Hans-W. Dahlem feiert im März 2019 seinen 80. Geburtstag. Er schaut mit Stolz auf sein Lebenswerk dem Ingenieurbüro DAHLEM. Hans-W. Dahlem studiert Bauingenieurwesen an der TH Karlsruhe. Einem anschließenden Referendariat zum Bauassessor in der Wasserwirtschaftsverwaltung beim Land Nordrhein-Westfalen folgt 1977 seine Promotion an der TU Darmstadt. 1978 tritt Hans-W. Dahlem in das Ingenieurbüro seines Vaters, Hans Dahlem, dem Firmengründer, ein. Unter seiner Führung expandiert das Büro mit weiteren Geschäftsstellen - auch im Ausland. Die Zahl der Mitarbeiter wächst und die Tätigkeitsbereiche werden erweitert. Schon sein Vater knüpft früh erste Kontakte ins Ausland, die er kontinuierlich ausbaut. Er verfügt über umfangreiche internationale Erfahrungen, insbesondere in Osteuropa, im Nahen Osten, Afrika und Asien. Das Lebenswerk von Dr. Hans-W. Dahlem lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: Während seiner Geschäftsführung wächst das Unternehmen von damals 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines regionalen Ingenieurbüro zu einem internationalen Unternehmen. Heute arbeiten mehr als 125 Menschen weltweit für DAHLEM, davon rund 80 im Hauptsitz in Essen. Dr. Hans-W. Dahlem war während seiner langen Zeit als geschäftsführender Gesellschafter Mitglied in verschiedenen Kammern und Verbänden, unter anderem Vorstandsmitglied am Institut für Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Raumplanung WAR der TU Darmstadt. 2012 zieht sich Hans-W. Dahlem langsam aus dem Unternehmen zurück und überlässt seinem Sohn, Dr.-Ing. Jan-Gregor Dahlem, mehr und mehr die Geschäftsführung des Unternehmens.

Seit einiger Zeit radeln die Mitarbeiter von DAHLEM zum Auftraggeber. Bauingenieur Heinz-Jörg Militz schätzt das Radeln mit dem E-Bike sehr: „Mit dem Fahrrad geht es zügig durch den dichten Essener Stadtverkehr und zum Abstellen des Rades findet sich immer ein freier Platz. Ich nutze das E-Bike so oft es mir möglich ist – auch als sportliche und gesundheitliche Variante zum Auto.“