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NEWS

Die News listen die aktuellen Ereignisse als Kurznachrichten chronologisch auf.

Auch wenn auf der Baustelle des Pumpwerks Oberhausen noch keine sichtbaren Montagearbeiten der Elektrotechnik stattfinden, so geht es jedoch bei der elektrotechnischen Ausrüstung mit großen Schritten voran. Bei der Werksprüfung in Finnland wurden als erste Komponenten der leistungsstarken Antriebsstränge zwei der insgesamt 10 Frequenzumrichter der „kleinen“ und „großen“ Abwasserpumpen erfolgreich beim Hersteller geprüft und abgenommen. Dabei handelt es sich um Frequenzumrichter mit einer Nennspannung von 690 V und einem Nennstrom von 1.180 A bzw. 1.700 A, das einer Nennleistung von 900 bzw. 1.250 kW entspricht. Der hohe Anspruch an die Netzrückwirkungen mit Grenzwertvorgaben an die harmonischen, zwischenharmonischen und erstmalig auch an die supraharmonischen Ströme, erforderte bei den Frequenzumrichtern aktive Netzfilter und entsprechend groß dimensionierte Netz-drosseln einzubauen. Diese werden, wie auch die eigentliche Leistungselektronik der Frequenzumrichter, mittels Wasser gekühlt. Die Frequenzumrichter bestehen aus jeweils 5 Schaltschränken, wobei jeder Frequenzumrichter rd. 3 m breit ist. Helmut Mangelmann leitet die Abteilung Elektrotechnik bei DAHLEM und arbeitet im Team der Planungs-ARGE des Pumpwerks Oberhausen: „Wir haben ja schon einiges in der E-Technik geplant und gebaut, aber diese Dimensionen sprengen die bisherigen Leistungsgrößen um ein Vielfaches. Liegen sie in der Niederspannung in Bezug auf die Schaltungs- und Übertragungstechnik doch an den Grenzen des technisch Möglichen.“

Das Video der Stadtwerke Karlsruhe zeigt das künftige Wasserwerk Mörscher Wald

Im November 2018 erfolgte der erste Spatenstich zum Neubau des Wasserwerks Mörscher Wald. Das heutige bestehende Wasserwerk stammt aus den 30er Jahren. Die Anlagen sind technisch veraltet und wesentliche Anlagenteile müssen erneuert werden. Der Neubau wird die zukünftige lebensnotwendige Trinkwasserversorgung der Stadt Karlsruhe und der Umlandgemeinden sicherstellen. Ermittlungen des Trinkwasserbedarfs bis 2040 ergaben, dass aufgrund des Klimawandels und des prognostizierten Bevölkerungswachstums künftig eine Kapazität von 60.000 m³/d bzw. 3000 m³/h als Maximalleistung für eine Rohwasserförderung und -aufbereitung vorgehalten werden muss. Nach der Inbetriebnahme des neuen Werkes wird das bestehende vollständig zurückgebaut. Die architektonische Gestaltung des Gebäudes sieht eine harmonische Einbindung in die waldgeprägte Umgebung vor. Als Partner einer Arbeitsgemeinschaft ist DAHLEM mit der Gebäude-, Innenraum- und Freianlagenplanung beauftragt. Für die Gebäudeplanung wurde ein BIM-orientiertes 3D-Modell aufgebaut.