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NEWS

Die News listen die aktuellen Ereignisse als Kurznachrichten chronologisch auf.

Im Rahmen des Generationenprojekts Emscher-Umbau gestaltete die Emschergenossenschaft auch den Katernberger Bach um, der seit den 60er Jahren größtenteils verrohrt durch den Essener Stadtteil Katernberg fließt. Auf einer Strecke von 1.100 Metern erhielt der Bach neben der alten Gewässertrasse neuen Raum und wird auf 1,2 Kilometern offen geführt. Die Offenlegung des Bachs und die Trennung von Rein- und Schmutzwasser sowie die Renaturierung verbauter Abflussprofile ermöglicht eine ökologische Verbesserung des Gewässers. Neben den gewässerbaulichen Planungen sind Sohlgleiten, Furten und eine Brücke sowie mehrere Durchlassbauwerke realisiert worden. Flankierende Maßnahmen entlang des ökologisch revitalisierten Gewässerlaufs werten den Grünzug auf und schaffen eine hohe Naherholungsqualität für den Stadtteil Katernberg. Die Emschergenossenschaft beauftragte DAHLEM mit der Objektplanung, Tragwerksplanung, Technischen Ausrüstung und Bauleitung für den Gewässerumbau.

Die Abbildung zeigt eine Visualisierung einer flankierenden Maßnahme:
Spielufer (Landschaftsarchitekturbüro Hoff, Essen).

Das Video der Stadtwerke Karlsruhe zeigt das künftige Wasserwerk Mörscher Wald

Das Video des Architekten Martin Willms zeigt den Baufortschritt des Wasserwerks

Er ist fertiggestellt, der Neubau des Wasserwerks Mörscher Wald, für das im November 2018 der erste Spatenstich erfolgte. Zurzeit läuft noch die Inbetriebnahme und die offizielle Einweihung findet im Juli 2022 statt. Das neue Wasserwerk ist mit modernster Technik ausgestattet und ersetzt nun das 70 Jahre alte Werk in umittelbarer Nachbarschaft auf einem direkt angrenzenden Grundstück. Nach Inbetriebnahme des neuen Werks wird das bestehende vollständig zurückgebaut. Aus Artenschutzgründen erfolgt der Abriss erst im September 2022 und die Wiederaufforstung der Fläche. Das neue Wasserwerk stellt künftig die lebensnotwendige Trinkwasserversorgung der Stadt Karlsruhe und der Umlandgemeinden sicher. Ermittlungen des Trinkwasserbedarfs bis 2040 ergaben, dass aufgrund des Klimawandels und des prognostizierten Bevölkerungswachstums künftig eine Kapazität von 60.000 m³/d bzw. 3000 m³/h als Maximalleistung für eine Rohwasserförderung und -aufbereitung vorgehalten werden muss. Die architektonische Gestaltung des Gebäudes sieht eine harmonische Einbindung in die waldgeprägte Umgebung vor. Als Partner einer Arbeitsgemeinschaft ist DAHLEM mit der Planung der Ingenieurbauwerke, den Gebäudeinnenräumen und den Freianlagen beauftragt. Für die Gebäudeplanung wurde ein BIM-orientiertes 3D-Modell aufgebaut.

Starkregenereignisse haben in den letzten Jahren in ganz Deutschland erhebliche Schäden verursacht. Kommunale Entscheidungsträger sehen sich immer mehr in der Pflicht, die Überflutungsrisiken zu bewerten und kurzfristig Vorsorgekonzepte abzuleiten. Die bisher für großräumige Grobanalysen genutzten Fließweganalysen weisen methodische Grenzen auf. Unser Mitarbeiter, Dipl.-Ing. Tim Schneider aus Darmstadt, entwickelte freiberuflich mit „SplashTool“ eine Software, die viele dieser Grenzen nicht mehr aufweist. SplashTool wurde erstmalig für eine volumengetreue Fließweganalyse und Grobanalyse über 200 km² Fläche für die Stadt Kaiserslautern eingesetzt und kommt mittlerweile in zahlreichen Projekten zum Starkregenrisikomanagement als Werkzeug zum Einsatz.

Abbildung l.: Generierte Karte aus SplashTool
Weitere Informationen zu SplashTool:
https://www.splashtool.de/

Starkregengefahrenkarten der Stadt Kaiserslautern:
https://ste-kl.de/index.php?id=175

Artikel in der Fachzeitschrift wwt Wasserwirtschaft Wassertechnik dfv.de,
Ausgabe März 2022, S.36 - 39
 

Starkregen und urbane Sturzfluten stellen unsere Gesellschaft zukünftig vor große Herausforderungen. In Zusammenarbeit mit dem Umweltamt der Stadt Frankfurt a.M entwickelte DAHLEM Starkregengefahrenkarten, die im Rahmen eines Gesamtkonzeptes zum Schutz vor Starkregen erstellt wurden und ab sofort online im Geodatenportal verfügbar sind. Dipl.-Ing. Tim Schneider, Mitarbeiter der Geschäftsstelle Darmstadt, begleitete das Konzept. Er ist seit 2019 DWA-geprüfter Fachplaner für Starkregenvorsorge und beschäftigt sich bei DAHLEM seit 2010 intensiv mit den Themen Starkregen und Urbane Sturzfluten. Er sieht den Schutz vor Starkregen als kommunale Gemeinschaftsaufgabe und freute sich besonders über die Veröffentlichung: „Dass die von DAHLEM erstellten Starkregengefahrenkarten online allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen, ist ein wichtiger Schritt im Kontext Klimafolgenanpassung. Die Veröffentlichung der Karten ist dem Umweltamt sehr gut gelungen. Neben den wesentlichen Ergebnissen der Analyse sind auch zahlreiche weitere Informationen zu verwandten Themengebieten verfügbar.“

Bis zum Sommer 2026 sollen auf dem Klinikcampus der BGU in Frankfurt weitere Bettenhäuser entstehen. Damit verbunden ist die Auflage, die Einleitmenge in die öffentliche Mischwasserkanalisation zu beschränken. Zukünftig wird deshalb das bestehende Entwässerungssystem auf dem Campus einen großen Teil des Niederschlagswassers getrennt ableiten und vor Ort versickern. Damit eine reduzierte Einleitung erfolgen kann, ist eine temporäre Zwischenspeicherung des anfallenden Mischwassers auf dem Gelände der BGU notwendig. Ein großer Teil des darüber hinaus anfallenden Niederschlagswassers wird einer Versickerungsrigole mit einem Speichervolumen von rd. 1.000 m³ zugeführt. Der modulare Aufbau dieses Systems erweist sich als besonders vorteilhaft, da er einen schnellen Einbau garantiert und sich die Kubatur flexibel anpassen lässt, insbesondere im Hinblick auf den zu erhaltenden alten Baumbestand und den laufenden Klinikbetrieb. Die BGU beauftragte DAHLEM mit der Neustrukturierung und Sanierung des Entwässerungssystems auf der Liegenschaft. Im Rahmen der Planung werden für die Ingenieurbauwerke die Leistungen von der Vorplanung bis hin zur Bauausführung einschließlich der örtlichen Bauüberwachung erbracht. Für die gesamte Liegenschaft wird als besondere Leistung eine Überflutungsbetrachtung durchgeführt.

Artikel im Fachmagazin B_I umweltbau:
https://bi-medien.de/fachzeitschriften/umweltbau/kanalbau-kanalbetrieb/finger-beton-liefert-fertigteile-saubere-entwaesserung-auf-klinik-campus-u14480

Die Bauarbeiten sind fertiggestellt, das Abwasser aus der Kanalisation ist auf dem Weg und die Reinigung kann beginnen. Für die Abwasserbehandlung der Stadt Peja im Kosovo sorgt jetzt eine neue zentrale vollbiologische Kläranlage. Der 1. Februar 2022 war der vertragliche Abnahmetermin für die neue Kläranlage und damit übernahm der örtliche Wasserversorger endgültig die Verantwortung für den Betrieb. Im Februar 2018 begann die Planung für den Bau der vollbiologischen Kläranlage mit einer Kläranlagenkapazität von 81.000 Einwohnerwerten. Sie ist eine der ersten Kläranlagen ihrer Art im Kosovo und soll einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der lokalen Qualität der Wasserressourcen und der Lebensbedingungen der Bevölkerung leisten. Ein anaerob-mesophiler Faulbehälter stabilisiert anfallenden Klärschlamm und mehrere Klärgas-BHKWs sichern die  Eigenstromversorgung. In den urbanen Gebieten des Kosovo sind Kanalisationen zur Abwassereinleitung weitgehend flächendeckend vorhanden, jedoch fehlt es im Land an kommunalen und industriellen Kläranlagen. Die umfangreichen geplanten Abwasserentsorgungsmaßnahmen für die Stadt Peja werden von der KfW, der SECO, lokalen Mitteln der Stadtverwaltung und der Republik Kosovo finanziert. Die Gesamtkosten für den Bau eines 6 Kilometer langen Abwassertransportsammlers zum Klärwerk, eines weiteren Sammlers zur Anbindung der südlichen Stadtgebiete, Regenüberläufe und einer vollbiologischen Kläranlage in Peja belaufen sich auf ca. 23 Millionen €. Der städtische Entsorgungsbetrieb RWC HIDRODRINI JSC beauftragte DAHLEM mit der Planung, der funktionalen Ausschreibung, der Bauüberwachung der Kläranlage sowie dem Transportsammler.

Es war ein historischer Moment, als am Freitag, 20. August 2021, unter Anwesenheit des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet das Pumpwerk Oberhausen in Betrieb genommen wurde. Denn erst mit dem Anlaufen der gewaltigen Pumpen mit einer Förderleistung bis zu 16.000 l/s nimmt auch der ca. 60 km lange unterirdische Abwasserkanal Emscher (AKE) zwischen Dortmund und Dinslaken seine Funktion zum Abwassertransport wahr. Zuvor diente die Emscher über 170 Jahre als „Kloake des Ruhrgebiets“ und galt lange als der schmutzigste Fluss Deutschlands. Das Jahrhundertprojekt zur Renaturierung der Emscher nahm viele Jahre in Anspruch und konnte zeitgerecht fertiggestellt werden. Allein für die Realisierung des Pumpwerks Oberhausen liegen mehr als zehn Jahre Planung und Bau hinter den Beteiligten, neben der Emschergenossenschaft beispielsweise verschiedene Planungsbüros, Gutachter, Sachverständige, Baufirmen und Genehmigungsbehörden. Die Emschergenossenschaft beauftragte DAHLEM mit der Planung des Pumpwerks Oberhausen des knapp 50 Meter tiefen Pumpwerks, das auch im überirdischen Teil architektonische Maßstäbe setzt. Neben der Planung war DAHLEM innerhalb einer Arbeitsgemeinschaft auch für die Bauüberwachung der komplexen Verfahrens-, Steuerungs-, Energie- und Maschinentechnik zuständig.

An der Chausseestraße in Berlin-Mitte hat der Bau eines rund 17.000 m3 großen, unterirdischen Regenüberlaufbeckens begonnen, das DAHLEM im Auftrag der Berliner Wasserbetriebe plant. Das Becken soll bei Starkregen das Regenwasser zwischenspeichern, um die Kanalisation und Spree nachhaltig zu entlasten. Es gehört zum großen Stauraumprogramm Berlins und „verschwindet“ komplett unter dem Platz am Ufer der Süd-Panke. Neben dem architektonisch an das benachbarte Abwasserpumpwerk angepasste Betriebsgebäude, ragt einzig ein markanter stählerner Kamin 30 Meter hoch aus dem Boden. Wird das Becken innerhalb von 30 Minuten durch Starkregen vollständig geflutet, entweicht die Abluft durch diesen Kamin hoch über den Dächern von Berlin. Aktuell wird auf dem Bauplatz in unmittelbarer Nachbarschaft zur Zentrale des Bundesnachrichtendienstes eine kreisförmige Schlitzwand-Doppelbaugrube mit einer Tiefe von rund 30 Metern errichtet. Die Fertigstellung des Regenüberlaufbeckens einschließlich Betriebsgebäudes ist für 2026 vorgesehen.

Zwei neue Faulbehälter, ein Nacheindicker sowie ein Maschinenhaus sind am 15. Juli 2021 in der Kläranlage Mergelstetten in Heidenheim in Betrieb gegangen. Gemeinsam mit der Stadt Herbrechtingen und den Gemeinden Gerstetten, Steinheim und Nattheim hat die Stadt Heidenheim dafür sechs Millionen Euro in den vergangenen zwei Jahren investiert. Von den beteiligten Kommunen wird der Klärschlamm in der Kläranlage in Mergelstetten behandelt. Durch die neue Technik kann künftig mehr Faulgas aus Klärschlamm gewonnen und damit die eigene Strom- und Wärmeerzeugung auf dem Gelände erhöht werden. Das entstehende Methangas aus dem Schlammfaulungsprozess wird in den beiden Blockheizkraftwerken zur thermischen und elektrischen Energiegewinnung eingesetzt. Die Wärme wird zur Beheizung der Faulbehälter und zum Heizen der Betriebsgebäude verwendet; der Strom fließt für den Eigenbedarf in die Kläranlage. Die beiden Faulbehälter mit einem Volumen von je 1.400 Kubikmeter ersetzen die bisherigen Klärschlammbehandlungseinrichtungen, können aber im unabhängigen wie auch im kombinierten Betrieb arbeiten. Als Partner einer ARGE war DAHLEM mit der Planung der Ingenieurbauwerke (LP 1-4) beauftragt.

Neue Technik zur umweltgerechten Reinigung der Abwässer soll jetzt installiert werden: Bis Ende 2022 investiert der Wasserverband Eifel-Rur rund 4,00 Millionen Euro in den Umbau von vier Nachklärbecken auf der Kläranlage Aachen-Soers, um die Wurm nachhaltig von Schmutzwasser zu entlasten. Die Ozonungsanlage ist bereits gebaut und als größte Europas in die bestehende Abwasserreinigung integriert. Die Kläranlage reinigt seit 1913 das Abwasser der Stadt Aachen und ist auf 458.300 Einwohnerwerte dimensioniert. Schrittweise werden bis 2022 vier Nachklärbecken maschinen- und elektrotechnisch mit neuen Mittelbauwerken aus Edelstahl und höhenverstellbaren Einlaufbauwerken nachgerüstet. Die Rücklaufschlammleitungen DN 700 werden gegen neue aus Edelstahl ersetzt. Durch die Optimierung der Nachklärung ist von einer Leistungssteigerung von rd. 20% auszugehen. Eine Arbeitsgemeinschaft mit DAHLEM als federführendem Unternehmen ist mit der Objekt- und Fachplanung beauftragt. Das Land NRW fördert sowohl die großtechnische Realisierung der als auch die begleitende Forschung zum gesamten Projekt der Kläranlage.

Er ist fast fertiggestellt, der Umbau des Katernberger Bachs: Auf ca. 1,1 Kilometer Länge bekommt der Bach neuen Raum neben der alten Gewässertrasse. Weiterhin wird der Bach auf 1,2 Kilometern offen geführt. 2019 war Baustellenstart. Seit den 60er Jahren fließt er größtenteils verrohrt durch den Essener Stadtteil Katernberg. Die Offenlegung des Bachs und Trennung von Rein- und Schmutzwasser sowie die Renaturierung verbauter Abflussprofile soll den Bach ökologisch verbessern. Die Umgestaltung ist Teil des Jahrhundertprojekts zur ökologischen Verbesserung des Emschersystems zwischen Dortmund und Dinslaken, das in den 90er Jahren startete. Durch Bergsenkungen wird das im Bereich des Oberlaufs anfallende Reinwasser über ein neues Reinwasserpumpwerk zur geplanten Offenlegungsstrecke gefördert. Neben den gewässerbaulichen Planungen werden Sohlgleiten, Furten und Brücken errichtet sowie mehrere Durchlassbauwerke realisiert. Zusätzlich zu den Maßnahmen der ökologischen Verbesserung entstehen Erlebnisstationen, die das Gewässer zugänglich machen und somit in das Stadtteilleben einbinden. Die Emschergenossenschaft beauftragte DAHLEM mit der Objektplanung, Tragwerksplanung, Technischen Ausrüstung und Bauleitung für den Gewässerumbau.

Klärwerk und Hightech, hier stimmt einfach alles: Herausragende Architektur, ein verfolgter klarer Zweck und modernste Technik im Inneren sind für die neuen Faulbehälter auf der Kläranlage Würzburg kennzeichnend. Künftig werden pro Jahr 4500 Tonnen Klärschlamm weniger entstehen bei einem fast verdreifachten Fassungsvermögen von 10.000 Kubikmetern. Weniger Abfall, dafür aber eine größere Faulgas- bzw. Stromerzeugung: 4,2 Millionen kWh mehr an Strom werden produziert und direkt vor Ort verbraucht. Mit der Baumaßnahme verbessert sich enorm die CO2-Bilanz und verringert sich auch die Geruchsbelästigung. Ein Schwerpunkt der elektrotechnischen Planung bestand in der Einbindung der erzeugten Energie in das Mainfranken-Netz auf Grundlage des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Speziell die Blitzschutzanlage war planerisch eine Herausforderung: Hier galt es, unter Berücksichtigung der aktuellen Auflagen des VDE, einerseits den Bestand an die neue Faulung anzupassen und andererseits, die Design-Membran der Faulbehälter und die sich dort befindenden explosionsgefährdeten Bereiche gegen Blitzeinschläge zu schützen. DAHLEM war mit der elektrotechnischen Planung für alle Leistungsphasen beauftragt.

Auf MARK 51º7, den ehemaligen Opel-Werksflächen in Bochum, entsteht zurzeit ein Industrie-, Technologie- und Wissens-Campus, der die Anforderungen an zukünftige Arbeitswelten – des Work-Life-Blendings – aufgreift. Mit einer fortgeschrittenen Bebauung und einer fast vollständigen Infrastruktur wird der neue Standort mehr und mehr zur Realität. Für die Erschließung des Kanal- und Straßenbaus überwachte DAHLEM in einer Arbeitsgemeinschaft die Umsetzung der gigantischen und komplexen Baustelle. Die Planung und Bauüberwachung des Regenrückhaltebeckens mit einem Rückhaltevolumen von 6500 m³ zur Sicherung bei Starkregenereignissen ist abgeschlossen. Der Standort wurde in der Kategorie bestes „Urbanes Flächenrecycling, MARK 51°7 – erfolgreiche Reaktivierung im Bochumer Osten“ mit dem polis Award 2019 ausgezeichnet.