REGIONALES ABWASSERENTSORGUNGSPROJEKT TULKAREM

Regionales Abwasserentsorgungsprojekt Tulkarem

Ingenieurleistungen

vergleichbar HOAI LPH 1-9

Auftraggeber

Joint Service Council for Wastewater Disposal in the Tulkarem Region

Bearbeitungs­zeitraum

2007-2019

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Helmfried Dietsch
Projektleitung

T +49 (0) 201 89 67-180
h.dietsch@dahlem-ingenieure.de
 

Kurzbeschreibung

Das Projekt verfolgte das Ziel, die wachsenden Abwasserprobleme in der Region Tulkarem (Palästinensische Gebiete) auf nachhaltige und ganzheitliche Weise zu bewältigen, die lokale aquatische Umwelt langfristig zu schützen und die Lebensbedingungen der Bevölkerung sowie der unterhalb gelegenen Anrainer deutlich zu verbessern.
Ein zentraler Bestandteil war die Vermeidung der direkten Einleitung von Abwässern in die natürlichen Wasserläufe durch den Aufbau einer geeigneten Infrastruktur zur Sammlung, Ableitung und Behandlung des anfallenden Abwassers.
 

Das Projekt verfolgte das Ziel, die wachsenden Abwasserprobleme in der Region Tulkarem (Palästinensische Gebiete) auf nachhaltige und ganzheitliche Weise zu bewältigen, die lokale aquatische Umwelt langfristig zu schützen und die Lebensbedingungen der Bevölkerung sowie der unterhalb gelegenen Anrainer deutlich zu verbessern.
Ein zentraler Bestandteil war die Vermeidung der direkten Einleitung von Abwässern in die natürlichen Wasserläufe durch den Aufbau einer geeigneten Infrastruktur zur Sammlung, Ableitung und Behandlung des anfallenden Abwassers.
 

Projektdaten

Die Ingenieurleistungen sind in drei Teile gegliedert:

  • Teil 1 Machbarkeitsstudie mit stufenweisem Umsetzungskonzept für die Abwassermaßnahmen (Netze und Kläranlage).
  • Teil 2 Ausführungsplanung, Ausschreibung, Mitwirkung bei der Vergabe, Bauüberwachung und Projektmanagement für das geplante Kanalnetz
  • Teil 3 Studie über industrielle Direkt- und Indirekteinleiter

Die geplanten Abwassermaßnahmen umfassen die folgenden Projektkomponenten:

  • Planungsleistungen für den Umbau der Kläranlage (Stufe 1: 160.000 EW, Trockenwetterabfluss 15.000 m3/d; Stufe 2: 240.000 EW, Trockenwetterabfluss 22.500 m3/d)
  • Planung der Hauptsammler (Länge: ca. 16 km; DN 250 - DN 1000) zum Anschluss der Versorgungsgebiete an die Kläranlage
  • Planung der Kanalisationsnetze in den zum Projektgebiet gehörenden Dörfern, sowie Errichtung eines Transportsammlers zur Anbindung an die Abwasserbehandlungsanlage (Gesamtlänge ca. 75 km; Nennweiten DN 250 bis DN 1000)
  • Pumpstationen Bala, Q = 72 m³/h, Hman 80 m und Shuweika Q = 252 m³/h, Hman 12,5 m)
  • Druckrohrleitungen (DN 200, Länge ca. 1,5 km)
  • Einführung geeigneter Verfahren zur Sammlung von Fäkalschlamm
  • Installation von Vorbehandlungsanlagen in Industriebetrieben
  • Einführung eines umweltgerechten Abwasser- und Klärschlammentsorgungskonzeptes

Zu den durchgeführten Kanalisationsmaßnahmen gehören:

  • Abwassersammelsystem in den Dörfern innerhalb des Projektgebiets und Anschluss an die bestehende Kläranlage (Länge: ca. 75 km; ND 250 - ND 1000)
  • Bau der Pumpstationen Bala und Shuweika
  • Installation von Vorbehandlungsanlagen in den Industriebetrieben