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Neue Technik zur umweltgerechten Reinigung der Abwässer soll jetzt installiert werden: Bis Ende 2022 investiert der Wasserverband Eifel-Rur rund 4,00 Millionen Euro in den Umbau von vier Nachklärbecken auf der Kläranlage Aachen-Soers, um die Wurm nachhaltig von Schmutzwasser zu entlasten. Die Ozonungsanlage ist bereits gebaut und als größte Europas in die bestehende Abwasserreinigung integriert. Die Kläranlage reinigt seit 1913 das Abwasser der Stadt Aachen und ist auf 458.300 Einwohnerwerte dimensioniert. Schrittweise werden bis 2022 vier Nachklärbecken maschinen- und elektrotechnisch mit neuen Mittelbauwerken aus Edelstahl und höhenverstellbaren Einlaufbauwerken nachgerüstet. Die Rücklaufschlammleitungen DN 700 werden gegen neue aus Edelstahl ersetzt. Durch die Optimierung der Nachklärung ist von einer Leistungsteigerung von rd. 20% auszugehen. Eine Arbeitsgemeinschaft mit DAHLEM als federführendem Unternehmen ist mit der Objekt- und Fachplanung beauftragt. Das Land NRW fördert sowohl die großtechnische Realisierung der als auch die begleitende Forschung zum gesamten Projekt der Kläranlage.

Das Video der Stadtwerke Karlsruhe zeigt das künftige Wasserwerk Mörscher Wald

Das Video des Architekten Martin Willms zeigt den Baufortschritt des Wasserwerks

Er ist fast fertiggestellt, der Neubau des Wasserwerks Mörscher Wald, für das im November 2018 der erste Spatenstich erfolgte. Das Wasserwerk wird nach modernsten technischen Standards komplett neu errichtet und 2021 termingerecht in Betrieb gehen. Der Neubau für das 70 Jahre alte Werk erfolgt auf einem direkt angrenzenden Grundstück. Nach Inbetriebnahme des neuen Werks wird das bestehende vollständig zurückgebaut und die Fläche wieder aufgeforstet. Das neue Wasserwerk stellt künftig die lebensnotwendige Trinkwasserversorgung der Stadt Karlsruhe und der Umlandgemeinden sicher. Ermittlungen des Trinkwasserbedarfs bis 2040 ergaben, dass aufgrund des Klimawandels und des prognostizierten Bevölkerungswachstums künftig eine Kapazität von 60.000 m³/d bzw. 3000 m³/h als Maximalleistung für eine Rohwasserförderung und -aufbereitung vorgehalten werden muss. Die architektonische Gestaltung des Gebäudes sieht eine harmonische Einbindung in die waldgeprägte Umgebung vor. Als Partner einer Arbeitsgemeinschaft ist DAHLEM mit der Planung der Ingenieurbauwerke, den Gebäudeinnenräumen und den Freianlagen beauftragt. Für die Gebäudeplanung wurde ein BIM-orientiertes 3D-Modell aufgebaut.

Er ist fast fertiggestellt, der Umbau des Katernberger Bachs: Auf ca. 1,1 Kilometer Länge bekommt der Bach neuen Raum neben der alten Gewässertrasse. Weiterhin wird der Bach auf 1,2 Kilometern offen geführt. 2019 war Baustellenstart. Seit den 60er Jahren fließt er größtenteils verrohrt durch den Essener Stadtteil Katernberg. Die Offenlegung des Bachs und Trennung von Rein- und Schmutzwasser sowie die Renaturierung verbauter Abflussprofile soll den Bach ökologisch verbessern. Die Umgestaltung ist Teil des Jahrhundertprojekts zur ökologischen Verbesserung des Emschersystems zwischen Dortmund und Dinslaken, das in den 90er Jahren startete. Durch Bergsenkungen wird das im Bereich des Oberlaufs anfallende Reinwasser über ein neues Reinwasserpumpwerk zur geplanten Offenlegungsstrecke gefördert. Neben den gewässerbaulichen Planungen werden Sohlgleiten, Furten und Brücken errichtet sowie mehrere Durchlassbauwerke realisiert. Zusätzlich zu den Maßnahmen der ökologischen Verbesserung entstehen Erlebnisstationen, die das Gewässer zugänglich machen und somit in das Stadtteilleben einbinden. Die Emschergenossenschaft beauftragte DAHLEM mit der Objektplanung, Tragwerksplanung, Technischen Ausrüstung und Bauleitung für den Gewässerumbau.

Seit knapp 10 Jahren hat sich die Balkan Joint Conference and Exhibition als überregionales Forum für den Wassersektor im Westbalkan etabliert. Veranstalter der jährlich stattfindenden Tagung, die wechselweise in Tirana oder Pristina stattfindet, sind die nationalen Wasser- und Abwasserverbände SHUKALB (Albanien) und SHUKOS (Kosovo). Rund 230 Teilnehmende aus sieben Nationen nahmen an der Tagung WATER AND CLIMATE CHANGE im November 2020 teil. Bedingt durch die aktuelle Situation wurde die Tagung in Tirana Online abgehalten. Für Dipl.-Ing. Thomas Neugebauer, Mitarbeiter von DAHLEM im Bereich internationale Projekte in Essen, war es eine neue, spannende Erfahrung: “Ich habe noch nie einen Vortrag online und dann noch in einer so großen Gemeinschaft gehalten. Umso überraschender war es für mich festzustellen, wie unkompliziert und doch erreichbar für alle die Vorträge waren.“ Wesentliche Aspekte des Vortrags waren die Maßnahmen zur Kläranlage Peja im Hinblick auf ihre Eigenstromversorgung, die zukünftig über mehrere BHKWs mit Klärgas aus anfallendem Klärschlamm erfolgen wird.

Mit dem Leitthema „Umwelt und Wasserwirtschaft im Zeichen des Klimawandels“ startet der 35. BWK-Bundeskongress vom 01. – 03. Oktober in Köln. Er bietet drei Fachveranstaltungen

  • Synergien aus Hochwasserschutz und Gewässerschutz
  • Hochwasser & Starkregen – 361° Rundumblick
  • Der Rhein, Gewässer und Straße, ein Spannungsfeld?

die alle einen hohen Bezug zu den zentralen wasserwirtschaftlichen und umwelttechnischen Aufgaben haben, so dass eine hohe Resonanz von Teilnehmern aus Industrie, Verwaltung, Consulting und Wissenschaft erwartet wird. Auf der begleitenden Ausstellung wird DAHLEM mit einem Infostand vertreten sein – hier können Sie sich gern über unsere Leistungen auch in den Themenbereichen des Symposiums informieren.

Unter dem Motto “Essen – brummt und summt, Essen – ist insektenfreundlich“ wurde zum 13. Mal der Essener Umweltpreis 2020 im Rahmen des Essener Projekts ÖKOPROFIT® (Ökologisches Projekt für Integrierte Umwelttechnik) vergeben. DAHLEM gewinnt den 2. Preis mit der Umgestaltung einer 200 m² Rasenfläche zur Blumenwiese (PDF). Als Teilnehmer am Projekt ÖKOPROFIT führt DAHLEM Schritt für Schritt firmeninterne Maßnahmen zum betrieblichen Klima- und Umweltschutz durch. Bereits heute "ökoprofitieren" wir beispielsweise durch Senkung des Strom- und Wasserverbrauchs und durch Einführung der E-Mobilität mit Autos und Fahrrädern.

Siehe weitere Unternehmensnews:
ÖKOPROFIT-Projekt – DAHLEM engagiert sich für Klima- und Umweltschutz in Essen
Gemeinsam für Biene, Hummel & Co – DAHLEM Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legen Blumenwiese an

 

Als neuer Geschäftsinhaber der Dr.-Ing. F. Schmidt-Bregas Ingenieurgesellschaft mbH führt Dr.-Ing. Jan-Gregor Dahlem die Ingenieurgesellschaft vorerst noch unter ihrem bekannten Namen fort. Hintergrund der Firmenübernahme ist u.a. die Nachfolgelösung, die Dipl.-Ing. Martin Schmidt-Bregas für seine Ingenieurgesellschaft suchte, die er auch weiterhinleiten wird. Mit diesem Schritt sind der Fortbestand und die Leistungsfähigkeit der Ingenieurgesellschaft einschließlich der Arbeitsplätze nachhaltig gesichert. 2021 wird eine behutsame Integration des Unternehmens in die Unternehmenskultur und das Leitbild von DAHLEM erfolgen. Zudem kennen sich die Firmen schon aus gemeinsam abgewickelten Projekten in der Vergangenheit, was als großes Plus für den anstehenden Integrationsprozess zu sehen ist. Anfang 2022 erfolgt dann voraussichtlich die Firmenintegration in die DAHLEM Beratende Ingenieure GmbH & Co. Wasserwirtschaft KG. Jan-Gregor Dahlem freut sich über diesen Schritt: „Die Firma ist für uns eine außerordentliche Bereicherung, sowohl im Fachlichen als auch im Menschlichen. Ich finde, dass der heutige Slogan von Schmidt-Bregas alles sagt: Ihr Partner für Wasser- und Umwelttechnik.“

Es war die zweite große Sitzung der Kompetenzinitiative BIM2WATER, die Erfahrung und Wissen von 10 mittelständigen Planungsbüros zur BIM-Methodik für digitales Planen, Bauen und Betreiben in der Wasserwirtschaft bündelt. DAHLEM gehört zu den Kooperationspartnern, die Akteure der Wasserwirtschaft zielgerichtet und bedarfsoptimiert zur BIM-Methodik unterstützt. Hintergrund des Zusammenschlusses ist, dass die allgemeinen und individuellen Voraussetzungen der BIM-Methodik noch nicht auf einem Stand sind, der einen einfachen Einstieg ermöglicht. Vor entsprechenden Aktivitäten und in der Einführungsphase müssen daher die Möglichkeiten und Voraussetzungen beim jeweiligen Akteur kompetent erfasst und bewertet werden. Danach ist eine individuelle Handlungsstrategie zu entwickeln. Hierfür werden unter anderem Grundbausteine für eine einheitliche und somit für alle Beteiligten wirtschaftliche Herangehensweise entwickelt. Der Kunde wird im Rahmen der BIM-Implementierung bei der teilweise notwendigen Anpassung dieser Grundbausteine an individuelle Bedürfnisse und Voraussetzungen unterstützt. BIM2Water bietet über die Austauschplattform BIM2WaterNet die Möglichkeit des freien Erfahrungsaustausches rund um das Thema BIM in der Wasserwirtschaft.