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Die News listen die aktuellen Ereignisse als Kurznachrichten chronologisch auf.

Die Abwasserinfrastruktur im Kosovo ist in einem schlechten Zustand. Abwasser aus Siedlungsgebieten gelangt meist ungereinigt in die Oberflächengewässer. Während flächendeckende Kanalisationssysteme zur Abwasserableitung in städtischen Gebieten weitgehend vorhanden sind, mangelt es im Land an kommunalen und industriellen Kläranlagen. Das Programm »Abwasserentsorgung Süd-West Kosovo IV« soll die Abwasserentsorgung und -reinigung in mehreren Städten verbessern, vor allem im Hinblick auf nachhaltigen Schutz der natürlichen Wasserressourcen und Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung. Das Programm sieht für die Stadt Peja umfangreiche Maßnahmen zur Abwasserentsorgung vor, finanziert durch die KfW, das SECO und durch lokale Eigenmittel der Stadtverwaltung sowie der Republik Kosovo. Die gesamten Baukosten der Maßnahmen in der Stadt Peja betragen 17 Mio. €. Sie umfassen den Bau eines Hauptsammlers zum Transport der Abwässer zum 6 km entfernten Kläranlagenstandort, eines weiteren Sammlers zum Anschluss der südlichen Stadtgebiete, von Regenüberläufen und einer vollbiologischen Kläranlage. Ein anaerob-mesophiler Faulbehälter stabilisiert anfallenden Klärschlamm; die Eigenstromversorgung erfolgt über mehrere BHKWs mit Klärgas. Mit einer geplanten Kläranlagenkapazität von 81.000 Einwohnerwerten zählt sie zu den ersten Kläranlagen im Kosovo. Neben der häuslichen Abwasserreinigung ist der Anschluss einer überregionalen Brauerei geplant. Der städtische Entsorgungsbetrieb RWC HIDRODRINI JSC beauftragte DAHLEM mit der Planung, funktionalen Ausschreibung und Bauüberwachung der Kläranlage sowie der Transportsammler.

Nach Baubeginn Anfang 2016 feierte am 04. März 2020 das neue Pumpwerksgebäude am Abwasserkanal Emscher in Oberhausen Richtfest. Daniel Schranz (Oberhausener Oberbürgermeister), Ullrich Sierau (Dortmunder Oberbürgermeister), Uli Paetzel (Vorstandsvorsitzender Emschergenossenschaft) und Emanuel Grün (Vorstand Wassermanagement und Technische Services Emschergenossenschaft) zeigten sich beeindruckt vom planmäßigen Baufortschritt und der guten Zusammenarbeit zwischen den Projektbeteiligten. Das Pumpwerk Oberhausen ist das letzte große Teilprojekt und entscheidende Puzzlestück zur Vollendung der abwasserfreien Emscher. Das Abwasser durchquert zukünftig auf einer Strecke von über 50 Kilometern das Ruhrgebiet zwischen Dortmund und Dinslaken in einem neuen unterirdischen Kanal. Da das Gefälle dieses Abwasserkanals Emscher größer als das natürliche Gefälle der Emscher ist, wurden auf der Strecke drei neue Pumpwerke geplant und gebaut, um das Abwasser anzuheben. Die beiden anderen Pumpwerke in Gelsenkirchen und Bottrop sind bereits in Betrieb. Die Inbetriebnahme des Pumpwerks Oberhausen und somit des gesamten Abwasserkanals Emscher wird Ende nächsten Jahres erwartet. Die Emschergenossenschaft beauftragte DAHLEM mit der Planung der knapp 50 Meter tiefen Baugrube und des Pumpwerks einschließlich der komplexen Verfahrens-, Steuerungs- und Maschinentechnik. Außerdem ist DAHLEM innerhalb einer Arbeitsgemeinschaft maßgeblich an der Bauüberwachung beteiligt.

Klärwerk und Hightech, hier stimmt einfach alles: Herausragende Architektur, ein verfolgter klarer Zweck und modernste Technik im Inneren sind für die neuen Faulbehälter auf der Kläranlage Würzburg kennzeichnend. Künftig werden pro Jahr 4500 Tonnen Klärschlamm weniger entstehen bei einem fast verdreifachten Fassungsvermögen von 10.000 Kubikmetern. Weniger Abfall, dafür aber eine größere Faulgas- bzw. Stromerzeugung: 4,2 Millionen kWh mehr an Strom werden produziert und direkt vor Ort verbraucht. Mit der Baumaßnahme verbessert sich enorm die CO2-Bilanz und verringert sich auch die Geruchsbelästigung. Ein Schwerpunkt der elektrotechnischen Planung bestand in der Einbindung der erzeugten Energie in das Mainfranken-Netz auf Grundlage des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Speziell die Blitzschutzanlage war planerisch eine Herausforderung: Hier galt es, unter Berücksichtigung der aktuellen Auflagen des VDE, einerseits den Bestand an die neue Faulung anzupassen und andererseits, die Design-Membran der Faulbehälter und die sich dort befindenden explosionsgefährdeten Bereiche gegen Blitzeinschläge zu schützen. DAHLEM war mit der elektrotechnischen Planung für alle Leistungsphasen beauftragt.

Sie ist national und international fest installiert: Die ESSENER TAGUNG, die vom 18.-20. März 2020 unter dem Motto "Wasser in sich einer veränderten Welt" turnusgemäß im Congress Center Ost der Messe Essen stattfindet. Die ESSENER TAGUNG gehört seit vielen Jahren zu den wichtigsten Veranstaltungen im Bereich der Wasserwirtschaft in Deutschland. Begleitend zur Fachtagung ist DAHLEM mit einem Infostand vertreten. Hier können sich Hochschulabsolventinnen und -absolventen und Besucher der Tagung gern über unser Engineering informieren.   

Im Rahmen des 91. Darmstädter Seminars mit dem Schwerpunkt Mikroplastik in Abwasser und Abfall wird die dargestellte Problematik in Vorträgen präsentiert und diskutiert. So wird ein umfassendes Bild aktueller Entwicklungen gegeben und durch Vorträge zu den Schwerpunkten Analytik, industrielle und kommunale Eintragspfade und Lösungsstrategien ergänzt. Auf der begleitenden Fachausstellung im Rahmen der Veranstaltung ist DAHLEM mit einem Infostand vertreten - hier laden Sie die Kollegen herzlich ein, mit Ihnen die behandelten Themen zu diskutieren. 

Im Juli 2018 gründete DAHLEM eine neue Geschäftsstelle in Berlin, zunächst mit drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Bis heute hat sich das DAHLEM-Team dort mehr als verdoppelt und weitere Neueinstellungen sind geplant. Und auch die Büroräume wachsen mit. Dem Mitarbeiterwachstum wurde durch den Umzug innerhalb des Gebäudes vom Seitenflügel ins Haupthaus Rechnung getragen - hier bietet sich nun mehr Raum. Mit der Gründung der Niederlassung in Berlin setzt DAHLEM konsequent die Strategie um, auf Zukunftsmärkten präsent zu sein. Der wachsende Kundenkreis spricht für sich: Vor allem in der starken Nachfrage nach innovativen wasserwirtschaftlichen Lösungen zeigt sich das hohe Potenzial des Berliner Marktes.

Dr.-Ing. Jan-Gregor Dahlem, Firmeninhaber der DAHLEM Beratende Ingenieure GmbH & Co. Wasserwirtschaft KG, ist seit dem 1. Januar 2020 neuer Geschäftsinhaber der Dr.-Ing. F. Schmidt-Bregas Ingenieurgesellschaft mbH mit Sitz in Wiesbaden. Jan-Gregor Dahlem übernimmt die Gesellschaftsanteile und führt die Ingenieurgesellschaft unter ihrem bekannten Namen fort. Mit diesem Schritt sind der Fortbestand und die Leistungsfähigkeit des Büros Schmidt-Bregas einschließlich der Arbeitsplätze nachhaltig gesichert. Der langjährige Geschäftsführer Dipl.-Ing. Martin Schmidt-Bregas, der das Unternehmen weiterhin leiten wird, freut sich sehr über die erfolgreiche Nachfolgelösung: „Durch diese Entscheidung gewährleisten wir, dass unsere traditionsreiche Ingenieurgesellschaft – wir schauen immerhin auf eine über 40-jährige Firmengeschichte - zukünftig kompetent und in höchster Qualität den Anforderungen der Wasserwirtschaft gerecht werden kann. Damit können wir für unsere Kunden die Projekte in gewohnter Weise engagiert umsetzen.“ Schmidt-Bregas führt weiter aus: „Durch diese Lösung profitieren wir gleich mehrfach, denn Bewährtes bleibt und die individuellen Stärken beider Unternehmen können vereint werden. Zudem kennen sich die Firmen schon aus gemeinsamen Projekten, so dass eine reibungslose Zusammenarbeit garantiert ist.“

Am 26. September 2019 wurde der Startschuss für das zehnte ÖKOPROFIT-Projekt für Essener und Bochumer Teilnehmer gegeben. Mit diesem Projekt unterstützt die Stadt Essen Unternehmen beim betrieblichen Umwelt- und Klimaschutz. Die Betriebe erarbeiten dabei praxisnahe Maßnahmen, die die Umwelt und das Klima entlasten und gleichzeitig Betriebskosten senken. Insgesamt sparten die bisherigen Teilnehmer dadurch zusammen ungefähr 8,3 Millionen Euro an Betriebskosten jährlich ein. Dabei wurden etwa 550 Maßnahmen umgesetzt, wodurch etwa 69.200 Tonnen CO2 weniger ausgestoßen wurden. Der Energieverbrauch wurde um 99,7 Millionen Kilowattstunden gesenkt, der Abfall wurde bisher um 2.750 t reduziert. Auch verringerte sich der Wasserverbrauch um ca. 167.000 Kubikmeter. An der zehnten Runde ÖKOPROFIT Essen-Ruhrgebiet sind erstmalig auch Unternehmen aus der Stadt Bochum beteiligt. Seit 2002 hat die Stadt Essen neun ÖKPROFIT-Projekte erfolgreich abgeschlossen, insgesamt 99 Firmen, Betriebe und Institutionen nahmen daran bisher teil. Finanziell wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW (MULNV) unterstützt. „Essen ist meine Heimat- und Geburtsstadt und seit über 80 Jahren der Hauptsitz unseres Unternehmens,“ sagt Jan-Gregor Dahlem, der zusammen mit Markus Küppers das Umweltteam bei DAHLEM bildet. „Ich fühle mich hier wohl und zu Hause mit meiner Familie. Das Projekt ist ja nicht nur für Essen beispielhaft, es zeigt im Allgemeinen: Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, die Umwelt zu schonen.“